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Start Presse 2011 Auf dem Jakobsweg

Auf dem Jakobsweg

Hape Kerke­ling machte den Weg populär. Mit seinem Best­seller "Ich bin dann mal weg" löste der Enter­tainer einen wahren Boom aus, der Jakobsweg ist seit dem in aller Munde. Die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Fretter haben die Vorzüge vom Pilgern unter freiem Himmel weitaus früher entdeckt. Gemäß dem Motto "Trau Dich, du schaffst das" stehen seit 1998 mehrtägige Wanderungen auf dem Veranstaltungsprogramm. Ziel der Jakobspilger aus aller Welt ist Santiago de Compostela. Da die Frauen aus dem Frettertal bereits 2005 auf spanischem Boden wanderten, erkundete man diesmal den Weg in fast heimischer Umgebung. Die Pilgerroute führte auf alten Kaiserrouten oder Fernhandelsstraßen der Hanse wie dem Hellweg und der Heidenstraße durch das Sauerland in Richtung Paderborn. Die Strecke auf dem neuen Jakobsweg bietet unerwartete landschaftliche Höhepunkte, da sie kaum Ortschaften berührt und in romantische stille Täler führt. Wewelsburg, Büren und Paderborn waren markante Stationen, als Unterkunft diente den Fretteraner Frauen in der Domstadt das Liborianum. Schweigen, beten und singen: Auf dem langen Weg zum Grab des Apostels Jakobus fanden die Pilger zurück zu sich selber.
In Paderborn gab es zudem eine Gesprächsrunde mit Prälat Franz Hochstein, der lange Zeit als Diözesanpräses der Frauengemeinschaft tätig war. Übrigens: Wer auf dem Weg der Muschel, dem Zeichen der Pilger, wandern möchte, kann das durchaus vor der eigenen Haustür machen.
Die neue Wanderroute, die die Elbe im Osten mit dem Rhein in Westen verbindet, berührt ausgehend vom Startpunkt in Magdeburg das Sauerland auch in Meschede, Eslohe, Elspe und Attendorn. Die Gemeinde Finnentrop ist "indirekt" mit dabei: Eine Querverbindung des Weges führt von Schliprüthen über Kückelheim nach Eslohe.