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Start Presse 2013 Planungen für Spielgemeinschaft im Frettertal

Planungen für Spielgemeinschaft im Frettertal

Die sportlichen Koalitionsverhandlungen im Frettertal haben eine weitere Hürde genommen: Bei einer „Meinungsabstimmung“, an der am Sonntag 150 Vereinsmitglieder in der Schützenhalle in Serkenrode teilnahmen, votierte niemand gegen das Vorhaben, aus dem Spielermaterial des SV Serkenrode und des SV Fretteres eine Spielgemeinschaft zu bilden.

Herbert Schmidt-Holthöfer (SV Serkenrode) und Marko Sasse (SV Fretter) hatten die Informationsveranstaltung mit einem großen Helferstab vorbereitet. Beide Vorsitzenden betonten, großen Wert darauf zu legen, dass man ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft, aber keine Fusion plane. „Noch können wir agieren statt nur reagieren.“ SVS-Chef Schmidt-Holthöfer betonte gleich zu Beginn des Gipfeltreffens, dass beide Vereine völlig eigenständig bleiben wollen.

Sein „Spezi“ im SVF-Dress, Marko Sasse, ging auf die derzeitige Situation auf den Sportplätzen ein. „Wer während der Woche auf den Platz geht, sieht, was wirklich in unseren Vereinen los ist. Da kommen gerade mal sechs Leute zum Training. Für die Trainer wird es schwieriger, schlagkräftige Teams auf die Beine zu stellen.“

Apropos Trainer: Die Planer aus den Chefetagen beider Clubs präsentierten bereits den möglichen neuen Trainerstab: Matthias Kremer, derzeit noch in Diensten der SG Finnentrop/Bamenohl, „würde“ in der Spielgemeinschaft gemeinsam mit Matthias Lönze (Trainer SV Fretter) das Trainergespann der ersten Mannschaft übernehmen. Jan Heimes steht als Coach der zweiten, Jürgen Grothaus als Verantwortlicher der dritten Mannschaft zu Verfügung.

Die erste Mannschaft soll, das endgültige Votum der Mitglieder vorausgesetzt, in der Kreisliga A, die Reserve in der B- und die dritte Formation in der D-Liga auf Torejagd gehen. Und: Wie bisher auch sollen Fußballer im Frettertal kein Geld verdienen für ihre Tätigkeiten am Ball.

Marko Sasse stellte der Versammlung auch schon den „neuen Spielplan“ vor. „Es ist angedacht, die Heimspiele im halbjährlichen Wechsel auszutragen“, so Sasse. Will heißen: Wenn die erste Mannschaft in der ersten Hälfe der Saison ihre Spiele in Serkenrode austrägt, kicken im Vorspiel die Kicker der dritten Mannschaft. Das zweite Team würde zeitgleich dann auswärts antreten. „Somit können wir den Zuschauern im Frettertal immer ein lukratives Fußballspiel anbieten“, sagte Sasse. Nach Abschluss der Halbserie wechselt dann der Austragungsort.

Die Fragen aus der Mitgliederversammlung gingen schon ein Stück weiter und beschäftigten sich bereits mit Details der bevorstehenden Spielgemeinschaft. Davor stehen jedoch noch zwei Versammlungstermine.

Der SV Fretter wird seine Mitglieder in „letzter Instanz“ im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 8. Februar 2014 über die Bildung der SG abstimmen lassen. In Serkenrode wird man dazu nach der Jahreshauptversammlung außerdem eine außerordentliche Zusammenkunft einberufen.

Danach kann beim Kreisvorsitzenden Joachim Schlüter der Antrag zur Bildung einer Spielgemeinschaft gestellt werden. Über den zukünftigen Namen ist man sich noch nicht einig geworden.

Quelle: Sauerlandkurier