Suche in fretter-online.de
Besucherzähler

Heute:150
Gestern:316
dieser Monat:6412
dieses Jahr:78554
seit 09/2010:581197
Start Presse 2013 134 Jahre im Ehrenamt

134 Jahre im Ehrenamt

"Dies ist der größte Umbruch seit der Grün­dung des Verbandes in 1955". kommen­tierte Gerd Klink­hammer, stell­ver­tre­tender Vorsteher und Rech­nungs­führer, die turnus­mäßig anste­henden Neuwahlen des Vorstandes bei der Jahres­haupt­ver­samm­lung des Wasser­be­schaf­fungs­ver­bandes Fretter.
Und er hatte recht, denn vier Vorstandsmitglieder stellten sich nicht wieder zur Wahl – nach insgesamt 134 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit gehen die vier in den wohlverdienten "Vorstandsruhestand": Karl-Heinz Schauerte (Vorsteher) – seit 36 Jahren dabei; Josef Küthe (Stellvertreter) – seit 39 Jahren dabei; Winfried Menzebach (Mitglied im Verbandsausschuss=Beirat) – seit 39 Jahren dabei und Heiner Hoffmann (Vorstandsmitglied) – seit 20 Jahren dabei.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsteher Berthold Schörmann (neu), Stellvertreter Alfred Reuter (neu), Stellvertreter und Rechnungsführer Gerd Klinkhammer (einstimmig wiedergewählt), Mitglied des Vorstandes Thomas Küthe (neu), Mitglied des Vorstandes Paul Spreemann (neu). Mitglieder des Verbandsausschusses=Beirat: Günter Winkelmeyer (vorher Mitglied im Vorstand), ganz neu im Vorstand beziehungsweise Beirat sind Kevin Kremer, Franz Epe, Bernward Friedhoff und Gerd Engelmann, welche die vier ausgeschiedenen Dienstaltersrekordler ersetzen.
In den jeweiligen Laudationen für die aus dem Vorstand ausscheidenden vier Mitgliedern hob Gerd Klinkhammer das großartige Engagement aller hervor.
Als Beispiel sei hier Karl-Heinz Schauerte mit einigen Zahlen genannt: Während seiner Amtszeit wurden 2,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verkauft. Innerhalb von Fretter, ohne die Dienstreisen zu externen Terminen, fuhr er sage und schreibe 26.000 ehrenamtliche Kilometer mit seinem Pkw und leistete für den Verband mindestens 4000 Stunden.
Für alle vier gab es außer dem großen Dankeschön aller auch Präsente. Karl-Heinz Schauerte konnte beides leider nicht persönlich in Empfang nehmen, da er sich zurzeit im Krankenhaus befindet. Gerd Klinkhammer: "Wenn seine Gesundheit noch mitgespielt hätte, würden wir ihn sicherlich noch eine Amtsperiode hier sehen."

Quelle: Sauerlandkurier