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Start Presse 2012 Lena Hasenau wird Westfalenmeisterin über 400m! Leif Gunkel erstmals unter 9 Minuten

Lena Hasenau wird Westfalenmeisterin über 400m! Leif Gunkel erstmals unter 9 Minuten

Dass die westfälischen Jugendmeisterschaften in Dortmund für den Ski-Club Fretter ein solch goldenes Ende finden würden, hätte man im Vorfeld wohl kaum erahnen können. Aber Lena Hasenau krönte aus Fretteraner Sicht eine bereits bis dahin tolle Westfalenmeisterschaft mit der Goldmedaille über 400m der weiblichen Jugend U20. Bereits zu Beginn des zweiten Wettkampftages hatte die Bamenohlerin über die 200m fast ebenso unerwartet mit einem tollen 4. Platz aufgewartet. Leif Gunkel lief gleich zweimal auf Platz 2 und hakte die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften ab.

Lena war laut Meldeliste „nur“ mit der 20besten Zeit angereist. Nachdem sie aber bereits am vergangenen Wochenende bei den Kreismeisterschaften mit einer Zeit von unter 27 Sekunden aufhorchen lies, konnte sie ihren 200m-Zeitlauf in 26,89 Sekunden gewinnen. Trotz 1,8m/sec Gegenwind kam sie bis auf 8 Hundertstel an ihre Bestleistung heran, was den Gegnerinnen bei diesen Bedingungen nicht gelang. Am Ende stand ein herausragender 4. Platz! Nun konnte Lena über die doppelte Distanz locker auflaufen. Hier lief sie couragiert los und bog als Drittplatzierte auf die Zielgerade ein. Etwa 10 m fehlten hier noch zu Platz eins. Mit jedem Meter flog Lena näher an die Führenden heran und hatte letztlich auf der Ziellinie mit 9 bzw. 30 Hundertstel die Nase vorne. Ihre Bestzeit steigerte sie auf tolle 60,05 Sekunden. Herzlichen Glückwunsch!!!

 

Bereits am Vortag hatte Leif Gunkel über 3000m wieder einmal ein Ausrufezeichen gesetzt! Über 3000m hieß es für den 16jährigen die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu laufen, die bei 9:10,20 min liegt. Ihm blieb leider nichts anderes übrig, als von vornherein auf Tempo zu laufen. So lief Leif die ersten 7 Runden komplett von der Spitze, nur gefolgt von Marius Probst aus Wattenscheid, der ein Jahr älter als Leif ist und im letzten Jahr Vierter bei den Deutschen Meisterschaften über diese Distanz wurde. Bereits nach etwa 500m hatten sich beide vom Rest des Feldes abgesetzt. Der Beschleunigung des Wattenscheiders hatte Leif zwar auf den letzten 200m nichts mehr entgegen zu setzten, aber am Ende hatte er nicht nur die Norm klar unterboten, er lief mit 8:55,59 min sogar erstmals unter 9 Minuten! Der Drittplatzierte kam erst mit über 40 Sekunden Rückstand auf die beiden westfälischen Überflieger ins Ziel. Am zweiten Tag kam es dann über 1500m nochmals zum Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten, wieder mit dem besseren Ende für den Wattenscheider. Nach mäßigen ersten 1000m liefen Marius und Leif die letzten 400m nochmals unter 60 Sekunden und konnten den Rest des Feldes noch um über 6 Sekunden distanzieren. Die kompletten Ergebnisse sind auf den Internetseiten des FLVW einsehbar.

Leif & Lena wurden in Dortmund von Dana Sperke unterstützt